Wie der traditionelle Mittelstand Ideen und Konzepte für das digitale Zeitalter entwickelt

Foto: 123RF

Digitale Strategien

Sind deutsche Unternehmen bereit für die Digitalisierung? Welche Ideen und Konzepte entwickelt der Mittelstand, um sich rechtzeitig aufzustellen? results zeigt, wie traditionelle Unternehmen erfolgreich ihre Strategie gefunden haben

Text: Stephan Schlote

zum Artikel

results Abonnement

So kommt results direkt auf Ihren Schreibtisch

Mit dem kostenlosen Print-Abo verpassen Sie keine Ausgabe und haben wichtige Tipps und Analysen für Mittelständler stets griffbereit.

Hier kostenfrei bestellen

Manche Unternehmen haben schon eine Menge erlebt. Etwa das hier: Achenbach Buschhütten, gegründet vor über 500 Jahren. Gutenberg druckt gerade seine ersten Bücher, Amerika wird erst in 40 Jahren entdeckt, doch in den Hügeln des Siegerlands bauen die drei Brüder Busch im Jahr 1452 einen speziellen mechanischen Hammer zur Herstellung von Eisenstäben. So geht das über Hunderte von Jahren, die „Buschhütten“ durchlaufen alle Phasen der indus­triellen Revolution. Heute ist aus dem Eisenhammer ein Hightech-­Maschinenbauer erwachsen, dessen Anlagen weltweit führend sind beim Walzen und Schneiden von dünnen Aluminiumbändern und ­-folien. Und mal wieder steht eine neue industrielle Revolution vor der Tür. Diesmal werden Daten die globale Arbeitswelt komplett verändern.

Die Vernetzung aller Produktionsprozesse ist eine der großen Umbrüche unserer Zeit. Sie ist Thema unzähliger Reden, Analysen, Kommentare. Mal wird die Digitalisierung als Herausforderung beschrieben, mal als Bedrohung. Kommt der Mittelstand vielleicht zu spät? Müssen alle Geschäftsmodelle neu erfunden werden? Da warnen die einen vor „disruptiven Veränderungen“, andere wie der Philosoph Richard David Precht vor den katastrophalen Folgen einer nie zuvor erlebten Rationalisierungswelle (results 03/2017).

So viel zur öffentlichen Diskussion. Die Praxis sieht vielleicht ein wenig anders aus, Beispiel Achenbach: Das Familienunternehmen aus dem Siegerland geht in diesen Monaten mit einem neuen Produkt in den Markt, mit dem sich erstmals Fertigungsmaschinen verschiedener Hersteller auf der ganzen Welt verbinden lassen. Ziel sei, so Achenbach-Geschäftsführer André Barten, „ganze Fabriken weltweit zu vernetzen“. Das klingt so interessant und relevant, dass Barten sogar auf den ­Google Cloud Summit als Gastredner geladen wird. Dort wirbt er für eine „über die stetige Verbesserung der Maschinen hinaus gesamthafte Optimierung“, hin zu einer kompletten Analyse von Prozessen und Lieferketten. „Ein paar einzelne Maschinen mit dem Internet zu verbinden“, sagt Barten, „bringt nichts. Industrie 4.0 geht anders.“

Digitalisierung schützt vor Fehlern

Zum Beispiel: Jede Maschine sendet ihre Prozessdaten permanent in die Cloud. Dort stehen diese Daten den beteiligten Unternehmen zur Verfügung. Fehler einzelner Maschinen oder Mitarbeiter, die sich unbemerkt durch eine ganze Lieferkette ziehen, lassen sich jetzt erstmals entdecken. Das hat immense Bedeutung für jede Form der industriellen Produktion. Etwa jeder zweite Fertigungsfehler lässt sich vor Ort nicht klären, die Ursache liegt oft in einem unentdeckten Mangel des Vorprodukts. Erst die Analyse der Daten ganzer Produk­tionsketten macht verborgene Fehlermuster sichtbar. Hier liegen noch riesige Produktivitätsreserven: „Höher, schneller, weiter ist erst mal ausgereizt“, sagt Barten. Doch mit geringeren Fehlerquoten, und das gilt für jede Fabrik weltweit, „können wir die Effizienz ganzer Lieferketten massiv steigern“. Dazu gehört auch das System der „Predictive Maintenance“: Die Maschine vergleicht permanent Soll- und Ist-Werte jedes beweglichen Teils. Läuft etwa ein Lager unrund, macht sie Meldung an den Hersteller. Das Ersatzteil geht noch am selben Tag in den Versand.

Grafik:
Umfrage zeigt neue Prioritäten

Umfrage zeigt neue Prioritäten

Umfrage zeigt neue Prioritäten

Auf einer Skala von 1 bis 5: Wie groß sind Ihre geplanten Investitionen? Zwischen 2015 und 2017 standen Digitalisierungsprojekte auf Platz sechs (3,3 von 5 Punkten), 2018 stiegen sie auf den ersten Platz auf (3,7 von 5 Punkten)

QUELLE: PWC 2017
2015 – 2017 2018 – 2020
3,7

Modernisierung, z.B. Gerätepark/Produktion

3,6

Unternehmens-IT & IT-Sicherheit

3,4

Entwicklung neuer Produkt- & Serviceangebote

3,3

Personalentwicklung

3,3

bessere Bearbeitung/Erschließung von Märkten

3,3

Digitalisierungsprojekte

3,2

Erschließung neuer Kundensegmente

2,8

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

2,3

Zukauf neuer Unternehmen(-steile)

FOTOS: OTTO BIHLER MASCHINENFABRIK

Otto Bihler: Fitnesstest fürs Kugellager

Maschinen, die aus Bandblechen kleine Metallteile formen, baut Bihler seit sechs Jahrzehnten. Aber erst jetzt können diese Maschinen auch ihre eigene „Gesundheit“ überwachen, wie es Technikchef Bernd Haußmann (Foto oben) formuliert. Der Automat spürt, was demnächst kaputt­geht. Und meldet das gleich an seinen Hersteller. Bihler schickt dann sofort Ersatz – oder einen Service­techniker. Das bringt beiden Seiten Vorteile: Die Kosten für Instandhaltung und Produk­­tions­­­­ausfälle sinken dadurch deutlich.

FOTOS: OTTO BIHLER MASCHINENFABRIK

„Es reicht nicht mehr, die beste Maschine zu bauen“

Dem Familienunternehmer André Barten muss man über Digitalisierung keine Vorträge mehr halten, das macht er selbst. Andere sind da noch nicht so weit. Viele Führungskräfte im Mittelstand, so hat es das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in einer Studie erfragt, schwanken zwischen Interesse und Ablehnung. Als „stark ausbau­fähig“ beschreibt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen. Auch die Münchner Stiftung Familienunternehmen hat in einer Fach- und Führungskräftebefragung wenig Erfreuliches zutage gefördert: Fast die Hälfte aller Hochschulabsolventen, per Jugend eigentlich schon „Digital Natives“, fühlt sich auf die digitalen Anforderungen der Arbeitswelt unzureichend vorbereitet. McKinsey kritisiert, dass viele Unternehmen die Digitalisierung nur als „IT-Phänomen“ betrachteten. Das aber ist eindeutig zu kurz gedacht. „Früher oder später erfasst das alle Bereiche – bis hin zur Unternehmenskultur“, sagt Niko Mohr, Partner im Düsseldorfer Büro von McKinsey.

Maschine sendet „Gesundheitsdaten“

Man kann es auch positiver formulieren: „Digitalisierung, umgesetzt in Kundennutzen, ist ein klares Differenzierungsmerkmal“, weiß Christian Hesse vom Expertenteam Automotive & Engineering der Deutschen Bank in Stuttgart. Deshalb müsse der Mittelstand abrücken von seiner traditionellen Produktorientierung. Hesse: „Es reicht nicht mehr, die beste Maschine zu bauen. Man muss das beste Angebot haben für eine vernetzte und ganzheitliche Systemlösung.“

Etwa so, wie das der Sondermaschinenbauer Bihler aus Halblech im Allgäu handhabt. Das Familienunternehmen baut Stanz- und Biege­automaten für die Metallverarbeitung. Und hat in nur fünf Jahren einen ziemlich komprimierten Digitalisierungsschub durchlaufen: Drei Viertel des Umsatzes macht Bihler inzwischen mit digital gesteuerten Maschinen. Noch mal fünf Jahre, so die Prognose, und das gesamte Sortiment ist digital. Die neuen Maschinen gehören jetzt zu den weltweit schnellsten Servo-Stanz-Biegeautomaten für Metallteile. Und sind selbst schon kleine voll automatisierte Fabriken, die selbstständig bis zu 50 verschiedene Arbeitsgänge ohne Werkzeugwechsel in einem Rutsch ausführen können. Der Clou aber ist die digitale Vernetzung mit Bihlers Kunden: Ein Analyseprogramm sendet alle relevanten ­Maschinenwerte minutenaktuell an den Hersteller. Mit diesen permanenten „Gesundheitsdaten“, wie Bihlers Technikchef Bernd Haußmann es nennt, entfällt fortan jede langwierige Fehlersuche.

Für so viel Veränderung musste Bihler nicht nur seine Produkte neu erfinden, sondern auch das Unternehmen. Neue IT, neue Prozess­steuerung, papierlose Fertigung, andere Anforderungsprofile an die Mitarbeiter. Haußmann: „Sehr viel Veränderung in sehr kurzer Zeit.“ Und: „In noch mal fünf Jahren sind wir ein anderes Unternehmen.“ So viel Tempo legen nur wenige vor. Nicht mal jedes zweite Familien­unternehmen, so das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage von Deutscher Bank und BDI, sieht sich für die Digitalisierung ausreichend gerüstet. Mal klemmt es beim Kapital, mal bei der internen Zusammenarbeit, mal bei digital unzureichend qualifizierten Mitarbeitern oder bei vielen anderen echten oder vermeintlichen Hindernissen. Haußmann: „Mein Eindruck ist, dass viele das Thema noch immer unterschätzen.“ Auch ein „Road Book“, das Schritte und Ziele auf dem Weg der Digitalisierung beschreibt, fehlt meist. „Es ist ganz klar ein Mentalitätswandel notwendig“, fordert Barbara ­Engels, Economist für digitale Transformation beim Kölner Institut der deutschen Wirtschaft. Es herrsche im Mittelstand „eine gewisse Angst vor der Veränderung“. Viele Unternehmen stehen dem Ganzen daher noch immer als Einzelkämpfer gegenüber. Dabei gibt es längst Hilfestellung von allen Seiten.

FOTOS: ACHENBACH BUSCHHÜTTEN

Achenbach Buschhütten: Macht den Maschinen

Mit seinen Walz- und Schneidemaschinen ist Achenbach Buschhütten Weltmarkt­führer. Nun hat das Familienunternehmen aus dem Siegerland ein innovatives Digitalisierungsprojekt aufgegleist: Erstmals entscheiden Maschinen bei laufender Produktion, ob ein Aluminiumvorprodukt noch zum Rimowa-Koffer taugt – oder doch nur zur Alu-Haushaltsfolie. Zuvor aber ­müssen alle Daten aus dem Prozess in die Cloud. Denn nur eine Maschine online, weiß Achenbach-Geschäftsführer André Barten, ist noch keine Digitalisierung.

FOTOS: ACHENBACH BUSCHHÜTTEN

So hat etwa das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie inzwischen 20 spezielle „Kompetenzzentren“ eingerichtet, um Industrie und Gewerbe bundesweit bei der digitalen Vernetzung zu unterstützen. Und damit es nicht an fehlenden Mitteln scheitert, gibt es seit Kurzem auch zinsgünstige Kredite von der KfW und anderen Förderinstitutionen, die insbesondere Digitalisierungsprojekte staatlich fördern. Jeder gute Bankberater hilft hier weiter. In Baden-Württemberg stehen spezielle „Industrie-4.0-Scouts“ für den Mittelstand bereit. Vergleichbares bieten andere Bundesländer ebenfalls. Jedes dieser Projekte will zudem vermitteln, dass Digitalisierung etwas höchst Sinnvolles ist – und eben nicht nur mit dem Angstwort „disruptiv“ beschrieben werden kann. Würde etwa der deutsche Mittelstand alle Chancen nutzen, ergäbe sich bis 2025 ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von 126 Milliarden Euro, hat die Unternehmensberatung McKinsey unlängst errechnet. Eine Schätzung, doch unbestritten ist: „Die Digitalisierung bringt dem Mittelstand einen gewaltigen Modernisierungsschub“, so Industrieexperte Hesse von der Deutschen Bank. Bihler-Technikchef Haußmann: „Für unser Unternehmen ist das hundertprozentig positiv.“

Datensicherheit wird bestimmendes Thema

Das gilt, sofern eine entscheidende Voraussetzung erfüllt ist: Industrie 4.0 zu Ende gedacht bedeutet die Weitergabe aller Daten aus der Lieferkette an alle Beteiligten. Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts, sagt man gerne. Doch jeder Rohstoff will bearbeitet und verfeinert sein. Eine gemeinsame Datenbearbeitung und -analyse bedeutet Kooperation statt Konkurrenz, und das ist in einer Wettbewerbswirtschaft noch die Ausnahme (results 02/2017). „Industrie 4.0 steht und fällt mit der Bereitschaft, seine Daten zu teilen“, sagt Bihler-Techniker Haußmann. Vergleichbares hatte schon der DIHK per Umfrage ermittelt: Das Auslagern von Daten auf fremde Server birgt nach Meinung der meisten Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe (78 Prozent) „Probleme bei der Datensicherheit“. Achenbach-Geschäftsführer Barten, selbst Nutzer der Google-Cloud, hält derartige Ängste für „absolut abwegig“. Alle Prozessdaten liegen auf europäischen Google-Servern, nur autorisierte Nutzer haben Zugriff. Barten: „Die großen Speicher bieten eine Datensicherheit, über die kein mittelständisches Unternehmen je verfügen wird.“

Die eigenen Daten mit anderen Unternehmen zu teilen, das praktiziert der Maschinenbauer Bihler inzwischen in ungewohnter Offenheit. Über ein eigenes Portal erhält in diesen Wochen jeder Bihler-Kunde erstmals Zugriff auf erprobte Werkzeuglösungen des Un­ternehmens – und damit auf enormes Entwicklerwissen und  ­Produktionserfahrung. Haußmann: „Viel von unserem Werkzeug-Know-how kommt jetzt ins Netz.“ Der Vorteil: Erhält ein Bihler-Kunde eine Preisanfrage für die Produktion eines bestimmten Metallteils, kann er mithilfe des Portals nach bereits gebauten vergleichbaren Werkzeugen suchen und innerhalb weniger Stunden den Aufwand für das erforderliche Werkzeug berechnen. So etwas dauert bis jetzt noch Tage.

Es geht um Geschwindigkeit, es geht darum, schneller zu sein als der Wettbewerb. Bihler oder Achenbach ist das sicher gelungen. Und all die anderen? Digital or dead – wer zu spät reagiert, wird überrannt? „Der deutsche Mittelstand prüft Aufwand und Ertrag bei der Einführung von Innovationen sehr genau. Und investiert erst dann, wenn klar ist, wohin die Reise wirklich geht“, sagt Branchenexperte Hesse. Genau das aber ist bei der Digitalisierung mitunter wenig eindeutig. „Die Digitalisierung ist kein singuläres Ereignis“, schreibt Oliver Riedel vom Fraunhofer-IAO, „sondern ein Prozess.“ Der Mittelstand müsse „den Spagat aushalten zwischen Innovation und Sicherheit“, sagt Hesse. Never change a running system? Hesse: „Vermutlich ist das die richtige Strategie.“ Und rät dennoch, jetzt aktiv zu werden: „Kleine Schritte, erste Projekte, vielleicht mal Kooperationen mit Start-ups prüfen. Aber anfangen!“

Bihler-Techniker Bernd Haußmann muss man das nicht zweimal sagen. Der Markt, so seine Prognose, werde von den meisten Produktionsbetrieben eine noch größere Flexibilität erwarten. „Wir bekommen die völlige Vernetzung.“ Darauf ist der Maschinenbauer aus Halblech inzwischen gut vorbereitet. Nicht ohne Grund. Haußmann weiß, dass selbst die erfolgreichsten Unternehmen verwundbar sind. „Der Niedergang von Nokia“, sagt er, „war eine Warnung an uns alle. So etwas will ich nicht erleben.“ So wie es aussieht, muss er das auch nicht.

Digitalisierung: So fällt die Finanzierung leicht

„In die Zukunft investieren“, das ist oft leichter gesagt als getan. Denn die Umstellung auf digitale Verfahren erfordert Investitionen, die für viele Familienunternehmen schwer zu stemmen sind. Das hat auch die Politik erkannt und hilft über zahlreiche Förderkreditprogramme. Etwa über den „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ der KfW. Das Programm wendet sich an Unternehmen und Freiberufler mit einem jährlichen Umsatz bis zu 500 Millionen Euro. Die Förderung ist breit aufgestellt, sodass neben innovativen Unternehmen oder innovativen Vorhaben eine Vielzahl von Digitalisierungsprojekten (zum Beispiel Vernetzung von ERP- und Produktionssystemen, Investitionen in die Daten- beziehungsweise IT-Sicherheit oder Aufbau eines Onlinemarketings) finanziert werden kann. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten dabei besondere Vergünstigungen. Der Clou: Ist das Unternehmen von der Förderbank erst einmal als „innovativ“ eingestuft, lassen sich auch reguläre ­Investitionen zinsgünstig finanzieren. Optional ist es möglich, eine Haftungsfreistellung einzubeziehen, bei der die KfW einen Großteil des Ausfallrisikos übernimmt und so die Kreditvergabe der Hausbank erleichtert. Darüber hinaus gibt es noch viele andere öffentliche Fördermittel, für die meisten Unternehmen ist etwas dabei. Hier hilft die Deutsche Bank mit spezialisierten Beratern.


Zwei

Drittel aller Deutschen kaufen im Internet ein – deutlich mehr als Italiener (23 Prozent), aber weniger als die Briten (78 Prozent)

QUELLE: EUROSTAT/STATISTA 2017

532 200 000 000

Dollar Umsatzvolumen soll 2020 allein durch smarte Elektrogeräte weltweit erreicht werden, die sich mit dem Web und anderen Geräten verbinden können. In der direkten Kommunikation zwischen Maschinen (ohne PCs, Laptops und Smartphones) wird fast eine Billion Dollar Umsatzvolumen prognostiziert

QUELLE: STATISTA/UNI JYVÄSKYLÄ 2013

59

Prozent der Unternehmen sehen sich in Sachen Digitalisierung höchstens mittelmäßig aufgestellt. Vor allem der Handel scheint Handlungsbedarf erkannt zu haben. Trotz der hohen Bedeutung der Digitalisierung für ihr Unternehmen sehen sich hier nur vier von zehn (39,2 Prozent) gut oder sehr gut aufgestellt

QUELLE: IFM BONN 2017

SAMSTAG

Ist der mit Abstand wichtigste Einkaufstag für Onlineshopper in Deutschland, besonders der Nachmittag. Die niedrigste Quote gibt es am Montagmorgen QUELLE: VUMA/STATISTA 2017

2,3

Prozent des Umsatzes investierten die größten deutschen Familienunternehmen durchschnittlich in die Digitalisierung. 2019 sollen es schon 3,2 Prozent sein

QUELLE: IFM BONN 2017

53,9

Mehr als jedes zweite Unternehmen (53,9 Prozent) rechnet mit steigender, jedes zehnte (10,5 Prozent) sogar mit einer stark steigenden Digitalisierungs- investitionsquote

QUELLE: IFM BONN 2017

57

Prozent der B2B- Unternehmen geben an, dass die Zeitersparnis im Vertrieb und Verkauf den wichtigsten Grund für den Verkauf über das Internet darstellt

QUELLE: IBI RESEARCH; CREDITREFORM/STATISTA 2017

Neun von Zehn

Unternehmen machen die Digitalisierung zur Chefsache. Nur etwa jedes siebte Unternehmen vertraut bei der Entwicklung in besonderem Maße auf externe Berater und nur jedes zehnte Unternehmen auf einen Digitalisierungsbeauftragten

QUELLE: IFM BONN 2017

647

Euro gab jeder Deutsche 2017 im Durchschnitt für Onlinekäufe aus

QUELLE: POSTNORD/STATISTA 2017

13 700 000 000

Euro hat die deutsche Robotik- und Automationsbranche nach Berechnungen des VDMA im vergangenen Jahr umgesetzt. Noch 2009 war es mit 6,2 Milliarden Euro weniger als die Hälfte

QUELLE: VDMA/STATISTA 2017

Video: LEANTOOL von Bihler im Einsatz


Video: TV-Beitrag über Industrie 4.0 bei Achenbach im Westdeutschen Rundfunk


Verwandte Artikel

 


Artikel teilen

article_arrow_right
Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Weitere Infos zu Cookies und deren Deaktivierung finden Sie hier.