Mehr Brücken, mehr Straßen, mehr Verteidigung: Deutschland investiert wieder. Die europäischen Nachbarn fordern das seit Langem

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Der Staat gibt wieder Geld aus

Deutsche Bank Research: Die öffentlichen Investitionen ziehen an, doch der Bauboom bleibt erst einmal aus: Arbeitskräfteknappheit und Kapazitätsengpässe bremsen

 

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Lange wurde Deutschland von seinen Nachbarn wegen seiner Sparsamkeit kritisiert. In den kommenden Jahren dürften die öffentlichen Investitionen jedoch spürbar zulegen. So liegen die derzeitigen Investitions­planungen im Bundeshaushalt um 40 Prozent über jenen, die noch 2013 verabschiedet wurden. Darauf weist eine neue Studie von Deutsche Bank Research hin. „Dies dürfte aber eher der guten Haushaltslage als der vielstimmigen internationalen Kritik geschuldet sein“, glaubt Oliver Rakau, Autor der Studie. Folgt deshalb ein Boom beim Straßen- oder Wohnungsbau?  Nein, argumentiert Rakau: Kapazitäts­engpässe in der Bauindustrie verhindern das. „Daher bleibt unsere Prognose für die Bauinvestitionen 2017 weiterhin eher verhalten. Der mittelfristige Ausblick ist angesichts der öffentlichen Investitionspläne aber sehr günstig – auch jenseits des Wohnungsbaus.“

 

Die Studie
Deutsche Bank Research: „Ausblick Deutschland: Öffentliche Investitionen und Wohnungsbau ziehen an“, downloadbar unter www.dbresearch.de/results_investitionen

  • Aufträge steigen

    Wie viel in Zukunft gebaut wird, zeigen die Auftragseingänge im Baugewerbe. 2016 lag der Auftragseingang sowohl beim öffentlichen Hochbau (also Gebäuden) als auch beim Straßen- und Tiefbau deutlich über dem Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts.

    Quelle: Statistisches Bundesamt


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