Produzieren für den Weltmarkt: Deutsche Unternehmen profitieren von der Konjunktur und guten Finanzierungsbedingungen

Foto: Thomas Langreder/Visum

Gute Laune im Mittelstand

Gemeinsame Umfrage von Deutscher Bank, BDI und IfM zeigt die Stärke deutscher Familienunternehmen. USA werden bis 2018 wichtigster Exportmarkt

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Jedes zweite große Familienunternehmen in Deutschland beurteilt die aktuelle Wirtschaftslage als „gut“, jedes zehnte darüber hinaus sogar als „sehr gut“. Das ergab eine jährlich durchgeführte Umfrage, die die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) durchführt.

Schon zum dritten Mal in Folge übersteigen bei der Umfrage die positiven Nennungen die negativen. Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in der guten Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung wider. Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die schon an der letzten Befragung teilgenommen haben, erwirtschaftete 2014 einen höheren Umsatz als im Jahr zuvor, die Mehrheit stellte in dieser Zeit auch zusätzliches Personal ein. Die Befragung ermittelt jährlich die Einschätzungen der Manager von Familienunternehmen ab 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Themen waren diesmal unter anderem auch Internationalisierung und Finanzierung von Familienunternehmen.

 

Die Befragung
Die größten Familienunternehmen in Deutschland. Daten, Fakten, Potenziale“, kostenlos downloadbar unter www.dbresearch.de/results_familienunternehmen

72,3% der Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren das Eigenkapital erhöht

  • Wie stehen wir im Wettbewerb da?

    Keine Angst vor internationaler Konkurrenz: Gut 78% der Familienunternehmen halten die eigene Produktqualität für besser als die ihrer Mitbewerber.

  • Wie beurteilen Unternehmer die Lage?

    Die deutliche Mehrheit sieht die Wirtschaftslage als gut oder sehr gut an. Das spiegelt sich auch in den Umsatzerwartungen: Mehr als jedes zweite Familienunternehmen prognostiziert für die Zukunft Umsatzsteigerungen. Durch die hohen Beschäftigungszahlen, steigende Löhne und Gehälter sowie niedrige Zinsen entwickelt sich die Inlandsnachfrage weiterhin zur tragenden Säule der wirtschaftlichen Entwicklung.

  • Wo sehen Unternehmer die Risiken?

    Aktuell profitieren die Unternehmen von einer starken deutschen Binnennachfrage. Doch die fortschreitende wirtschaftliche Erholung des Europaraums wird noch mit Skepsis betrachtet. Finanzierungsfragen spielen dagegen im Niedrigzinsumfeld keine große Rolle.

  • Welche Länder werden wichtiger für den Export?

    Die größten Exportziele deutscher Familienunternehmen heute und in drei Jahren: Der Großteil der Zusammenarbeit läuft innerhalb Europas - doch Wachstum kommt vor allem von außen.

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