Bezahlen per Smartphone: Deutsche Bank Kunden mit Mastercard brauchen nur noch zwei Klicks

Foto: imago/xinhua

Der schnelle Weg durch alle Kassen

Seit wenigen Monaten können Kunden der Deutschen Bank auch mit dem iPhone zahlen. Apple Pay funktioniert denkbar einfach – und ist mindestens so sicher wie eine Kreditkarte

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  • 1. Wie geht das konkret?

    Der Zahlvorgang an der Kasse wird deutlich beschleunigt. Denn erstmals braucht es zum Bezahlen weder Bargeld noch Karten. Jeder Deutsche Bank Kunde mit einer Mastercard und der Deutsche Bank Mobile-App auf seinem Smartphone kann kontaktlos mit maximal zwei Klicks zahlen. Privatkunden der Deutschen Bank können dieses neue Zahlsystem genauso nutzen wie Inhaber ­einer Firmenkreditkarte. Und vor allem denkbar einfach: ­Jeder Zahlvorgang wird per Touch ID oder Face ID am iPhone gestartet. Nach dieser Authentifizierung wird das Smartphone kurz gegen das Händler­terminal gehalten und der eigentliche Zahl­vorgang damit ausgelöst. Das war’s.

  • 2. Gibt es denn schon Erfahrungen aus anderen Ländern?

    Mobile Payment wird in den USA seit Jahren genutzt. Gerade wegen seiner einfachen Handhabung und hohen technischen Sicherheit setzt es sich dort mit zweistelligen Wachstumsraten weiter durch. Und auch in euro­­pä­i­schen Ländern wie Schweden oder Dänemark ist bargeldloses Zahlen längst üblich. Aufgrund dieser durchweg positiven Erfah­rungen und der hohen Akzeptanz beim Verbraucher bietet die Deutsche Bank nun seit Dezember 2018 als erste deutsche Großbank diese Lösung gemeinsam mit dem US-Techno­lo­gie­konzern Apple auch in Deutschland an. Besitzer von Android-Smartphones können ebenfalls schnell, einfach und kontaktlos zahlen: Dazu brauchen sie nur die Mobile-App und eine Mastercard der Deutschen Bank auf ihrem Android-Handy.

  • 3. Kostet dieser neue Service nicht auch zusätzliche Gebühren?

    Der Kunde zahlt keine zusätzliche Gebühr für die Nutzung von Apple Pay. Es fallen lediglich die bisherigen Kosten seiner Mastercard an.

  • 4. Mein Handy ist plötzlich weg. Kann dann jeder damit zahlen?

    Nein. Zur Authentifizierung wird bei jedem Zahlvorgang entweder die Gesichtserkennung oder der im Smartphone hinterlegte Fingerprint benötigt. Damit ist dieses Bezahlsystem auch im Falle eines verlorenen oder gestoh­lenen Handys für un­berechtigte Dritte nicht zugänglich. Dennoch ist eine Meldung an die Deutsche Bank zu machen, dass die Aktivierung für Apple Pay dann entsprechend gesperrt werden kann. Kurz: Das System ist mindestens so sicher wie eine PIN-geschützte Kreditkarte.

  • 5. Akzeptieren Handel und Verbraucher diese neue Form des Zahlens?

    Kontaktloses Bezahlen ist in vielen Ländern längst üblich, und auch bei uns verzeichnet der Markt hohe Zuwächse. Aktuell hat jeder fünfte Deutsche schon einmal mobil bezahlt, Tendenz ­steigend. Schon heute sind 80 Prozent aller bundesweiten Kartenterminals für kontaktloses ­Zahlen eingerichtet. Das bedeutet rund eine halbe Million Geschäfte, Restaurants, Taxis und Verkaufs­automaten, die Mobile Payment in Deutschland ­akzeptieren. Weltweit ist Apple Pay an über 44 Millio­nen Mastercard-Akzep­tanzstellen möglich. Aber auch im ­Onlinehandel und bei ­In-App-Käufen lassen sich die Vorteile nutzen: Wer ­etwa per iPhone, iPad oder Mac mit dem Browser ­Safari einkauft, kann Apple Pay einsetzen, ohne einen Account zu erstellen oder ein kompliziertes Formular ­auszufüllen. Und mit Touch ID auf dem MacBook Air und dem MacBook Pro geht die ­Bezahlung noch schneller und sicherer als je zuvor. All das kommt so gut an, dass sogar viele Kunden, die bisher noch keine eigene Kreditkarte nutzten, auf das System aufspringen: Die Deutsche Bank bietet für diese ­Kunden die Deutsche Bank Card Virtual an.

  • 6. Was brauche ich, um Apple Pay nutzen zu können?

    Erstens: ein iPhone, eine Apple Watch, ein iPad oder ­einen Mac. Eine aktuelle Liste der kompatiblen Geräte findet man unter support.apple.com/de-de/HT208531 Die parallel­ mögliche Android-Lösung kann mit jedem NFC-fähigen ­Android-Smartphone ab Version 4.4 genutzt werden. Zweitens: das Deutsche Bank Online-/Mobile-Banking mit gültigem TAN-Verfahren (iTAN oder photoTAN). Drittens: eine Deutsche Bank Mastercard. Kunden ohne eigene Mastercard stellt die ­Deutsche Bank ohne Jahresgebühr die Deutsche Bank Card Virtual speziell für Mobile Payment zur Verfügung. Viertens: eine Mastercard-Akzeptanzstelle mit einem kontaktlosen Kassenterminal.


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